FAQ

 

Kaminöfen

Entspricht mein Kaminofen der aktuellen BImSchV?
Ob ihr Kaminofen der aktuellen BImSchV enspricht können Sie unter folgendem Download erfahren.
Zulassungen für ältere und aktuelle ORANIER Kaminöfen >>

Ihren Kaminofen können Sie auch über die hki-online Datenbank überpüfen:
Zur hki-onine Datenbank >>
ORANIER Kaminofen überprüfen >>


Ihr Kaminofen ist nicht in der Datenbank hki-online aufgeführt?

Dieses Gerät darf in Deutschland nach dem 31.12.2014 leider nicht mehr betrieben werden.
 
Was ist bei der Erstinbetriebnahme zu beachten?
Die Spezialfarbe des Kaminofens wird erst bei der ersten Inbetriebnahme des Gerätes ausgehärtet.
Dabei wird die Farbe zunächst plastisch weich, bis sie nach dem Abkühlen des Gerätes ihre Endfestigkeit erreicht hat.

Beachten Sie daher folgendes:
  • Vergewissern Sie sich vor der ersten Inbetriebnahme, dass sich keine Gegenstände (Handschuh, Kleinteile, Verpackungsmaterial) mehr im Aschekasten oder in den Abgaswegen des Kaminofens befinden
  • Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Farbflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Ofenhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffs kommt.
  • Lehnen Sie die Feuerraumtür beim ersten Anheizen nur an. Durch das Erweichen und spätere Aushärten des Lackes kann es zum Verkleben der Türdichtung am Ofenkorpus kommen.
  • Während der ersten Heizvorgänge kann es durch Nachtrocknung des Speziallacks zu verstärkter Geruchsbildung kommen. Dies verliert sich aber bereits nach kurzer Zeit. Öffnen Sie daher anfangs die Fenster des Aufstellungsraumes zum Lüften.
  • Während des Einbrennens keine Gegenstände auf den Kaminofen stellen.
  • Der Kaminofen darf während des Einbrennvorgangs nur unter Aufsicht betrieben werden.
Warum löst sich die Ofenfarbe am Korpus?

Mögliche Ursachen

  • Der Einbrennvorgang der Spezialfarbe hat noch nicht vollständig stattgefunden, dadurch ist die Farbe noch  nicht ausgehärtet.
  • Mechanischer Abrieb in der Anheizphase
  • Falsche Reinigung

Was ist zu tun?

  • Heizen Sie Ihren Ofen nach kontinuierlichem Aufheizen mind. 4 Std. auf mittlerer Leistungsstufe.
  • Während des Einbrennens des Speziallacks sollten die Farbflächen nicht berührt werden. Insbesondere beim ersten Nachlegen mit Brennstoffen ist darauf zu achten, dass es mit dem Ofenhandschuh zu keinem Abrieb unterhalb des Feuerraumtürgriffs kommt.
  • Verwenden Sie nur die in der Anleitung angegebenen Reinigungsmittel/-methoden. Auf keinen Fall mit Wasser abwaschen (Rostgefahr!).
  • Spezialreiniger für Feuerraumsichtscheiben ist auf den Stahlkorpus gelangt.
Ofen hat Rostansatz am Stahlkorpus

Mögliche Ursachen

  • Falsche Reinigung
  • Ungeeigneter Aufstellungsort
  • Verwendung von Wasserschalen
  • Fehlerhafte Rohrverbindungen und Schornsteinanlagen
  • Falsche Betriebsweise und Größenwahl des Kaminofens

Was ist zu tun?

  • Nur die in der Anleitung angegebenen Reinigungsmittel /-methoden verwenden.
  • Wasserkontakt vermeiden
  • Aufstellungsort mit hoher Luftfeuchte und großen Temperaturschwankungen (Kondens) vermeiden.
  • Vermeiden Sie einen kontinuierlichen Einsatz von Wasserschalen (insbesondere im Warmhaltefach)
  • Achten Sie auf einen bündigen Abschluss innerhalb des Schornsteinabzugs.
  • Vermeiden Sie Regeneintritt in die Schornsteinanlage (Kaminhaube)
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung der Feuerung
  • Überprüfen Sie die Dimensionierung der Feuerstätte mit dem Wärmebedarf des Aufstellraumes. (Faustregel ist, dass Sie pro kW-Nennwärmeleistung etwa 15-20 m3 Wohnraum beheizen können)
Der Kaminofen erreicht nicht die notwendige Heizleistung

Mögliche Ursachen

  • Falsche Dimension der Feuerstätte
  • Brennstoffe
  • Fehlende Verbrennungsluft
  • Dunstabzugshaube, Wäschetrockner
  • Stau oder Rückstau im Schornstein

Was ist zu tun?

  • Überprüfen Sie das Raumheizvermögen mit dem Raumvolumen des zu beheizenden Aufstellungsraums.
  • Überprüfen Sie die Qualität und die Auflagemenge der Brennstoffe.
  • Prüfen Sie die richtige Einstellung der Regler.
  • Öffnen Sie alle Drosselungen der Rohrverbindungen zur Schornsteinanlage.
  • Prüfen Sie die Eignung Ihrer Schornsteinanlage mit den Techn. Daten (Tripelwerten) Ihres Heizgerätes (ggf. Schornsteinfegermeister beauftragen).
  • Zu hohe Widerstände innerhalb der Zuluftleitungen bei Einsatz von externer Verbrennungsluftversorgung.
  • Befinden sich luftabsaugende Anlagen im Gebäude, müssen besondere Anforderungen beachtet und Druckwächter oder Fensterkontaktschalter installiert werden.
  • Offenstehende Türen, Klappen oder Schieber anderer an den gleichen Schornstein angeschlossener Feuerstätten dicht schließen
Asche / Rauchgasaustritt beim Anlegen von Brennstoffen

Mögliche Ursachen

  • Falsche Brennstoffe
  • Falsche Dimensionierung der Feuerstätte
  • Unzureichende Anschlussbedingungen
  • Bedienfehler

Was ist zu tun?

  • Überprüfen Sie die Eignung Ihrer Brennstoffe (Bedien- und Installationsanleitung)
  • Überprüfen Sie die richtige Größenwahl (Raumheizvermögen) Ihrer Feuerstätte. Bei stark gedrosselten Geräten befindet sich eine „Abgasglocke“ innerhalb des Feuerraums, welche dann beim Öffnen austreten kann.
  • Wenn man während des Betriebes des Gerätes die Türe öffnet, muss der Schornstein plötzlich eine erhöhte Luftmenge fördern, um im gesamten Türöffnungsbereich einen Unterdruck zu erzeugen. Ein Schornstein ist hierzu nur in der Lage, wenn er einen ausreichenden Querschnitt und genügend wirksame Höhe hat (ggf. Schornsteinbauer und Schornsteinfegermeister zur Prüfung beauftragen).
  • Prüfen Sie, ob eine evtl. vorhandene Drosselklappe im Verbindungsstück in der richtigen Position (offen) steht.
  • Vermeiden Sie größere Veränderungen an den Luftreglern kurz vor dem Nachlagen der Brennstoffe.
  • Öffnen Sie die Türe erst einen Spalt weit und warten Sie ein paar Sekunden, dann die Türe ganz langsam so weit wie nötig öffnen, um Brennstoffe nachzulegen.
  • Prüfen Sie den optimalen Zeitpunkt zum Nachlegen der Brennstoffe (nach der Entgasungsphase).
  • Vermeiden Sie einen Hauptbetrieb mit Primärluft, um ein Auswirbeln von flugfähiger Asche zu verhindern.
  • Vermeiden Sie ein hohes Aschebett auf dem Brennerboden.
Kaminofen erzeugt starke Strömungs-/Pfeifgeräusche

Mögliche Ursachen


Fehlerhafte Anschlussbedingungen

Was ist zu tun?

  • Überprüfung und Beseitigung von ungeeigneten Anschlussbedingungen veranlassen.
  • Kaminzug überprüfen
  • Hauptbetrieb der Luftregler auf „Sekundärluft“ umstellen
  • Starke Drosselung der Feuerung vermeiden.
Ofen „zieht“ nicht bei Inbetriebnahme

Mögliche Ursachen

  • Anschlussbedingungen
  • Kalter Schornstein

Was ist zu tun?

  • Anschlussbedingungen des Heizgerätes überprüfen (ggf. abändern)
  • Verschmutzungen innerhalb der Verbindungsstücke und im Schornstein prüfen (ggf. reinigen.
  • Beim Anheizen drückt oft Rauch zurück, da der Schornstein noch keine Wärme bekommen hat. Ein Schornstein „zieht“ nur, wenn er innen wärmer ist als außen. Insbesondere Schornsteine, die an der Außenwand hoch geführt worden sind, brauchen erst einen kleinen „Aufschwung“.
  • Möglichst viel Anmachholz verwenden, um eine kurzfristige hohe Abgastemperatur zu erzeugen.
  • Bei Geräten mit Sekundärluftversorgung hilft auch ein Anzünden der Brennstoffe von oben. Hierbei werden die größeren Holzstücke nach unten gelegt und „Übergangsholz“ sowie „Anfeuerungsholz“ darauf geschichtet. Der schnelle Abbrand sorgt für den notwendigen Auftrieb innerhalb des Anheizvorgangs.
Verschmutzte Scheiben

Mögliche Ursachen

  • Fehlerhafte Anschlussbedingungen
  • Falsche Dimensionierung der Feuerstelle
  • Falsche Brennstoffe
  • Falsche Bedienung
  • Ungeeignete Reinigungsmittel

Was ist zu tun?

  • Prüfen Sie die Eignung Ihrer Schornsteinanlage mit den Techn. Daten des Gerätes (ggf. Mängel beseitigen).
  • Kaminöfen sollten für den jeweiligen Aufstellungsraum keinesfalls überdimensioniert ausgewählt werden. Berücksichtigen Sie bei der Ermittlung des zu beheizenden Raumvolumens nur den Aufstellungsraum der Feuerstätte. Der Gedanke, angrenzende Räume / Flure mitzuheizen, erweist sich oft als Trugschluss. Erst wenn im Aufstellungsraum eine kaum zu ertragende Hitze vorherrscht, fließt die Wärme ab. Die Folge ist, dass überdimensionierte Geräte stark gedrosselt werden und somit nicht optimal ausbrennen und die Sichtscheibe nicht die notwendige Oberflächentemperatur zum Freibrennen erreicht.
  • Überprüfen Sie die verwendeten Brennstoffe auf Eignung (Siehe Bedien- und Installationsanleitung des Kaminofens).
  • Verwenden Sie nur trockenes, unbehandeltes Holz (idealerweise Laubholz). Nadelholz sollte nur beigemischt werden (großer Harzanteil). Feuchtes oder minderwertiges Holz verbrennt schlechter mit mehr Rußbildung.
  • Legen Sie Brennholz ganz nach hinten gegen die Rückwand, niemals mit der Stirnseite zur Scheibe (dort tritt das meiste Holzgas aus).
  • Verwenden Sie die Primärluft nur während der Anheizphase und regulieren Sie die Verbrennung mit der geöffneten Sekundärluftregelung.
  • Vermeiden Sie eine starke Drosselung des Kaminofens. Die Abgase kondensieren an der dadurch entstehenden „kalten Scheibe“ und schwärzen die innere Oberfläche. Abhilfe bringt hier eine hohe Verbrennungstemperatur, den Ruß wird ab einer Temperatur von ca. 500 °C verbrannt.
  • Lassen Sie bei Inbetriebnahme des Kaminofens die Feuertüre kurz angelehnt, um Kondensablagerungen zu vermeiden.
  • Auch bei fehlerfreien Anschlussbedingungen sowie Brennstoffen bilden sich Ablagerungen (Schleier).
  • Leicht verrußte Scheiben lassen sich mit einem feuchten Tuch, welches vorher in weiße Asche (schwarze könnte kratzen), getunkt wurde,  mühelos wieder säubern.
  • Besonders hartnäckige oder dickte Teerschichten können mit einem Ceranfeldreiniger (Rasierklinge) manuell entfernt werden.
  • Kleine scheuernde Reinigungsmittel und Schwämme (Topfschwamm) verwenden.
Der Kaminofen gibt dauernde „knackende“ Geräusche von sich

Mögliche Ursachen

  • Aufstellungs-Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung


Was ist zu tun?

  • Achten Sie auf einen geraden Stand des Gerätes (ggf. ausrichten)
  • Achten Sie auf einen spannungsfreien Anschluss der Rauchabzugsrohre und deren Übergänge in die Schornsteinanlage.
  • Prüfen Sie die Eignung der Schornsteinanlage (Zugüberdimensionen vermeiden).
  • Kamine bestehen aus Stahl, welches sich bei Hitze etwas ausdehnt. Geräusche sind also gar nicht zu vermeiden. Während der Aufheiz- und Abkühlphase sind diese „normal“ Befüllen Sie Ihre Heizquelle möglichst in kürzeren Abständen, um große Temperaturdifferenzen zu vermeiden
  • Vermeiden Sie eine Überbelastung des Kaminofens und legen Sie nur die max. Brennstoffmenge auf (s. Bedien- und Installationsanleitung).
  • Vermeiden sie ein zu schnelles Aufheizen (ggf. Drosselung vermeiden).
Ascherost vorzeitig defekt

Mögliche Ursachen

  • Falsche Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung / Reinigung


Was ist zu tun?

  • Zu hoher Kaminzug (ggf. abändern)
  • Vorrangig die Sekundärluftregelung benutzen.
  • Falsche Brennstoffe (s. Bedien- und Installationsanleitung)
  • Ausglühen des Rosts (Überhitzung)
  • Reinigungsintervall des Aschekastens vornehmen (mind. 1 x täglich)
Ursachen für vorzeitigen Verschleiß der Feuerraumsteine (Schamotte /Skamol)

Mögliche Ursachen

  • Falsche Anschlussbedingungen
  • Falsche Bedienung


Was ist zu tun?

  • Zu hoher Kaminzug (ggf. abändern).
  • In der Feuerraumauskleidung Öfen und Kaminen bilden sic häufig dünne Risse. Diese ist normal, wenn man bedenkt, dass an den Platten Temperaturen von über 600 °C entstehen können. Die Haltbarkeit hängt von dem Heizverhalten des Benutzers ab. Vermeiden Sie ein Anschlagen beim Befüllen der Brennstoffe. Die Befestigung erfolgt durch systematisches Aufstellen im Brennraum (Baukastenprinzip). Bei Bedarf können einzelne Platten sowie komplette Sätze geliefert werden.
Ursachen für Schäden am Ofenkorpus

Mögliche Ursachen

  • Fehlerhafte Anschlussbedingungen
  • Fehlerhafte Bedienung / Brennstoffe


Was ist zu tun?

  • Zu starker Kaminzug (ggf. abändern)
  • Verwendung von geeigneten Brennstoffen (s. Bedien- und Installationsanleitung)
  • Überlastung des Gerätes vermeiden
  • Alle Türen dicht schließen
  • Falsches / zu schnelles Anheizen vermeiden
Welcher Schornstein eignet sich zum Betrieb eines Kaminofens?
Der Schornstein ist der „Motor“ für den Betrieb eines Kaminofens. Er trägt wesentlich dazu bei, ein effizientes und schönes Heizvergnügen zu erzeugen.
In unmittelbarer Nähe des gewünschten Aufstellortes sollte ein geeigneter Schornstein vorhanden sein.
Ideal ist eine wirksame Schornsteinhöhe von mind. 5 m bei einem Zugdurchmesser von 16 bis 18 cm.
Weicht ein vorhandener Schornstein von diesen Idealmassen ab, gibt Ihnen der Schornsteinfegermeister Tipps zu einer machbaren Realisierung.
Ist der Schornstein schon mit einer anderen Feuerstätte belegt, ist oft auch eine Mehrfach-belegung möglich. Die angeschlossenen Öfen müssen nach Bauart 1 geprüft und zugelassen sein. Auch hier wird Ihnen der Schornsteinfeger durch eine Begutachtung vor Ort, die Anschlussmöglichkeiten erläutern.
Wie weit kann der Kaminofen vom Schornstein entfernt sein?
Das Verbindungsstück zum Schornstein sollte idealerweise nicht länger als 1,50 m sein.
Längere Rauchrohrführungen erzeugen zu hohen Widerstand, und kühlen die Abgase zu stark ab.
Merke: die Abgase müssen in jeder Leistungsstufe bis zur Schornsteinmündung gasförmig bleiben! Vorherige Kondensierung führt zu Schäden am Schornstein und der notwendige Förderdruck kann sich nicht aufbauen.
Vorzeitige Abstimmung mit dem Schornsteinfegermeister!
Welche Nennwärmeleistung muss der Kaminofen haben?
Auswahl der Nennwärmeleistung:  Mit 1 Kilowatt heizen Sie ein durchschnittlich gedämmtes Zimmer normaler Höhe von 10 qm Fläche.
Wenn die Nennwärmeleistung zu hoch gewählt wird, muss der Kaminofen ständig im gedrosselten Leistungsbereich betrieben werden. Das führt zu unvollständiger Verbrennung mit der Folge von verrußtem Brennraum, verschmutzter Scheibe und zu hohen Emissionen für die Umwelt.
Wenn die Nennwärmeleistung zu klein gewählt wird, wird es nicht warm genug, wenn es draußen richtig kalt wird.
Auf welche Qualitätsmerkmale sollte man achten?
  • Design, Verkleidung, Sichtscheibenform – möglichst passend zum Wohnungsambiente
  • Auf Verarbeitung, Material, Stabilität, Türkonstruktion - gegf. Mehrfachverriegelung achten.
  • Feuerungstechnik (Primärluft, Sekundärluft, Tertiärluft, Material der Feuerraumauskleidung, Flachrost)?
  • Geprüft nach EN 13240, aktuelle nationale und europäische Anforderungen mit den Brennstoffen Holz, Holzbriketts, Braunkohlebriketts?
  • Erfüllt der Kaminofen die Anforderungen der Qualitätsnorm DINplus sowie der 1. BImSchV (ab 2010) – Stufe 1? (Stufe 2 gilt erst für Feuerstätten, die später, nach 2015 gefertigt bzw. installiert werden!)
  • Anschlussmöglichkeit einer externen Verbrennungsluftversorgung bei vorhandener, kontrollierter Wohnraumlüftung sollte vorhanden sein.
  • Kundenservice Ersatzteilbeschaffung
Was ist beim Brennstoff Holz zu beachten?
Qualität
  • Trockenes, unbehandeltes Scheitholz, bevorzugt Buche, Birke
  • Scheitholzlänge 25 oder 33 cm, je nach Größe des Ofens bzw. des Feuerraums.

Beschaffung
  • In ländlicher Gegend von Waldbesitzern oder Förster
  • Aber auch von Brennstoffhändlern oder in Baumärkten.
  • Hier sind auch Holzbriketts und Braunkohlebriketts erhältlich

Lagerung
  • Vor Regen geschützter, aber gut durchlüfteter Lagerort vorsehen

Heizwertvergleich
  • 1 Festmeter Holz entspricht etwa 210 l Heizöl
Wie funktioniert die Holzverbrennung im Kaminofen?
Holz verbrennt zu 80% als Gas, demnach ist Holz eigentlich ein „gas-förmiger“ Brennstoff.
Die Holzverbrennung ist ein radikaler Vorgang, der eigentlich nur schwer zu steuern ist.
Bei der Verbrennungsluft unterscheidet man PRIMÄR- und SEKUNDÄRLUFT.
PRIMÄRLUFT wird unmittelbar dem Verbrennungsort von unten her durch den Rost zugeführt. Aber 80 % des Holzes verbrennen oberhalb der Holzscheite.
Die dort zugeführte Luft ist die SEKUNDÄRLUFT. Erst wenn im Feuerraum eine Temperatur über 450°C erreicht ist, reagiert die Sekundärluft mit den Holzgasen.
Wird Sekundärluft noch an anderen Stellen zugeführt, spricht man von TERTIÄRLUFT.
Holz verbrennt in 3 Phasen: TROCKNUNGSPHASE - ENTGASUNGSPHASE - OXIDATIONSPHASE.

Was ist Primärluft?
Sie wird hauptsächlich in der Anheizphase und für den Brennstoff Braunkohlebriketts benötigt.
Bei der Verbrennung von Holz wird nach der Anheizphase die Primärluft geschlossen.
Bei schwachem Förderdruck kann die Primärluft aber in Ausnahmefällen leicht geöffnet werden.
Was ist Sekundärluft?
Sie stellt den Hauptanteil der Verbrennungsluft und wird meist oberhalb der Sichtscheibe als Schleier über die gesamte Glasscheibe geführt. Sie reagiert über einer Temperatur von ca. 450°C mit den Holzgasen und bestimmt je nach konstruktiver Auslegung die Qualität der Verbrennung und somit auch die Quantität der Emissionen.
Ein zusätzlicher Effekt ist der durch den Luftschleier erzeugte Schutz vor Kondensation u. Russablagerungen an der Scheibe (Scheibenspülung).
Was ist Tertiärluft?
Die Tertiärluft ist auch eine Art Sekundärluft, die im Flammenbereich des Brennraums den Brenngasen des Holzes zugeführt wird. Diese Luft wird meist bei großen Brennräumen eingesetzt. Die Injektion dieser Luft erfolgt geschickterweise dort, wo eine zusätzliche Vermischung der Brenngase stattfinden soll.
Was ist Flachfeuerung?
Diese Konstruktion ist wichtig für eine gute Holzfeuerung. Das Holz liegt flach im Glutbett, eine gute Zündung ist gewährleistet. Die notwendige Temperatur zum Entweichen der zündfähigen Holzgase wird schnell erreicht.
Diese Konstruktion ist auch für Holzbriketts und Braunkohlebriketts sehr gut geeignet.
Was ist Füllfeuerung?
Diese Konstruktion wird hauptsächlich bei sogenannten Dauerbrandöfen für die Kohlebrennstoffe Steinkohlebriketts, Anthrazit, Koks etc. angewendet. Das Heizen mit Holz ist damit nur eingeschränkt möglich. Füllfeuerungen sind heute nur noch selten gebräuchlich.

Feuerraumauskleidung aus Vermiculite?
Hochhitzebeständige Feuerraumauskleidung aus natürlichem Mineral bestehend aus Aluminium-Eisen-Magnesiumsilikat. Im Zusammenhang mit der hohen Feuerbeständigkeit ist dies der ideale Ausgangsstoff für die Feuerraumauskleidung. Die hohe Isolationswirkung und die dadurch erreichte sehr gute Verbrennung hängen eng mit dem Grad der Pressung zusammen, wobei die Festigkeit der Thermoplatten umgekehrt proportional zur Isolationswirkung ist. Durch die hohe Feuerraumtemperatur wird so auch das Verrußen der Feuerraumscheibe minimiert.

Qualität der Feuertür?
  • Die Feuertür ist das meist bewegte und beanspruchte Teil eines Kaminofens.
  • Stabile Konstruktion in Verbindung mit einer Mehrfachverriegelung, qualitativ gute und fest eingelegte Dichtungen an Scheibe und Tür sind weitere Prädikate einer vorbildlichen Kaminofentür.
  • Die Tür muss gleichmäßig am Ofenkorpus anliegen, und das Eindringen von Falschluft beim Heizen verhindern.

Was ist Bauart 1?
Der Kaminofen hat eine selbstschließende Feuerraumtür, die einen Betrieb mit offener Feuertür nicht zulässt. Dadurch können mehrere Feuerstätten am gleichen Schornstein angeschlossen werden, sofern dessen Voraussetzungen dafür geeignet sind.

Verkleidungsmaterial Speckstein?
Wird wegen der hohen Wärmespeichefähigkeit sehr gerne für die Verkleidung von Kaminöfen genutzt. Vor ca. 3 Millionen Jahren entstanden – Talk und Magnesit haben sich unter hohem Druck noch mit anderen Mineralien verbunden. Die wichtigsten Abbaugebiete befinden sich in Skandinavien Russland und Brasilien.

Verkleidungsmaterial Granit?
Auch Granite werden in den verschiedensten Farben und Maserungen zum Verkleiden von Kaminöfen gerne verwendet. Granite kommen aus den verschiedensten Gegenden der Erde. Grosse Abbaugebiete sind in China, Indien und Afrika. Die Wärmespeicherfähigkeit liegt nur unwesentlich unter dem Speckstein.

Verkleidungsmaterial Naturstein?
Als Naturstein wird in der Ofenbranche meist die Steinart Serpentin bezeichnet. Der Stein hebt sich durch individuelle Oberflächenstruktur und Färbung. Er eignet sich ebenfalls als hervorragender Wärmespeicher.

 

Gasheizautomaten

Mein Gasheizautomat schaltet ab.

Was ist zu tun?

  • Die AÜW (Abgasüberwachungseinrichtung) schaltet "pflichtgemäß" ab. Wenn das öfter geschieht, muss der Fachmann die Aufstellung des Gerätes überprüfen
  • Abschalten bei gleichzeitigem Betrieb einer Dunstabzugshaube: Die Dunstabzugshaube erzeugt einen Unterdruck in der Wohnung. Die AÜW schaltet ab. Betrieb der Dunstabzugshaube nur  bei gekipptem Fenster. Ggf. ist hier ein mit der Abzugshaube verbundener Fensterkontaktschalter vorzusehen.
  • Nach Renovierung: Dichtheit von Fenstern zu hoch. Mangel an Verbrennungsluft. AÜW schaltet ab.
  • Einbausituation überprüfen. Stark überstehende Fensterbänke oder der Einbau in enge Nischen können einen Wärmestau verursachen und AÜW abschalten.
  • Überprüfung der Abgasanlage durch den zuständigen Bezirksschornsteinfeger, ob alle Heizgase abgeführt werden (Abgasmassenstrom, Förderdruck).
  • Schornsteinanlage gegen äußere Einflüsse sichern (Fallwinde usw.)
Mein Gasheizautomat schaltet bei hoher Belastung ab.

Was ist zu tun?


Bei Außenwandgeräten:
Fachmann muss die Abgaswege überprüfen, insbesondere die Dichtungen der Abgasrohre zur Mauerkalotte.
Die Sichtscheibe meines Gaskaminofens verrußt.

Was ist zu tun?


Die Brennholzimitate sind nicht fachgerecht eingelegt oder später verrutscht.
Entsprechend der Installationsanweisung neu einlegen
.
Mein Sichtfenster wird milchig.
Die zur Verbrennung nötige Luft wird dem Aufstellungsraum entnommen. Die dabei mit angesaugten Staubteilchen werden durch Pyrolyse verbrannt und schlagen sich als weißer Belag an der Sichtscheibe nieder.

Dies ist ein normaler Prozess. Fenster kann mit "Stahlfix" oder ähnlichem Material gereinigt werden.
Meine Fernbedienung funktioniert nicht.

Was ist zu tun?

  • Batterien in Fernbedienung und in der Armatur des Heizgerätes überprüfen (in Sender und Empfänger). Insbesondere der Empfänger besitzt durch den elektromotorischen Stellantrieb einen erhöhten Stromverbrauch. Dort besteht darüber hinaus die Möglichkeit ein Netzteil anzuschließen (6 Volt Gleichstrom 5,5/1,5mm Hohlstecker).
  • Gerät wurde über AÜW abgeschaltet. Die Fernbedienung ist verriegelt. 10 Sec. die "Off"-Taste drücken und entriegeln.
  • Fernbedienung neu konfigurieren und mit Empfänger (im Heizgerät) neu abgleichen. Die Beschreibung finden Sie in der Bedienungsanleitung.
Welchen Gasheizautomat brauche ich für meine Wohnung?
Rauminhalt des zu beheizenden Raumes bestimmen.
In der Wärmebedarfstabelle benötigte Leistung ablesen.

Wärmebedarfstabelle für Gasraumheizer (nach DIN 18893, bis 200 m³)
Nennwärmeleistung in kW

2,0
3,0
5,0
6,0
7,0
8,5
Betriebsweisen
  Raumlage
Rauminhalt in m³
Dauerheizung für Gebäude, deren
Wärmedämmung nicht den Anforderungen
der Wärme-Schutzverordnung entspricht
  günstig
31
56
124
165
> 200
> 200
  weniger günstig
20
35
73
95
120
159
  ungünstig
12
22
48
65
82
106
 
Dauerheizung für Gebäude, deren
Wärmedämmung den Anforderungen der Wärme-Schutzverordnung entspricht
  günstig
60
107
> 200
> 200
> 200
> 200
  weniger günstig
36
63
131
169
> 200
> 200
  ungünstig
24
43
91
118
146
189
 
Stündlicher Gasverbrauch bei Nennwärmeleistung (Die jeweils gelieferte Gasart erfahren Sie bei Ihrem Gasversorgungsunternehmen)
Erdgas LL
  Hi = 8,1 kWh/m³
0,30 m³/h
0,45 m³/h
0,75 m³/h
0,90 m³/h
1,05 m³/h
1,28 m³/h
Erdgas E
  Hi = 9,5 kWh/m³
0,26 m³/h
0,39 m³/h
0,64 m³/h
0,77 m³/h
0,90 m³/h
1,09 m³/h
Flüssiggas B/P
  Hi = 12,7 kWh/kg
0,19 kg/h
0,29 kg/h
0,48 kg/h
0,58 kg/h
0,67 kg/h
0,82 kg/h

Die Angaben für Heizwert Hi und Gasverbrauch gelten für 15°C, 1013 mbar, trockenes Gas
Warum eine Spar-Abgasklappe einbauen?
Der Gasheizautomat arbeitet in Intervallen. In der "Nicht-Heizphase" wird durch den "Kaminzug" warme Luft aus dem Aufstellungsraum entnommen und an die Umgebung abgegeben. Die Sparabgasklappe verschließt den Rohranschluss zum Schornstein und verhindert ein Auskühlen des Raumes. Dabei können - je nach Förderdruck des Schornsteins - etwa 50 bis 100 € an Heizkosten jährlich eingespart werden. Bei gemischt genutzten (z. B. zusätzlicher Anschluss eines Festbrennstoffofens) oder mehrfach belegten Schornstein ist der Einbau einer Sparabgasklappe sinnvoll. Vorgeschrieben ist er bei einer bestehenden „luftabsaugenden Einrichtung“, also Dunstabzugshaube o. ä.

Folgende Geräte können mit Sparabgasklappen ausgestattet werden:
  • 8941 Palma
  • 8920-23 Bozen
  • 8808-35 Bari
  • 60-.. Gaskaminöfen
Darf ich ein Außenwandgerät überhaupt noch neu anschließen?
Grundsätzlich ist eine Abgasführung über Dach vorzuziehen. Ist die Ableitung der Abgase über „Traufhöhe“ jedoch nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich, so dürfen gemäß TRGI auch Außenwandgeräte mit Mündung an der Fassade angeschlossen werden. Weitergehende Vorschriften, wie z. B. der Abstand zu brennbaren Bauteilen oder die baurechtlichen Vorschriften der Länder sind selbstverständlich zu berücksichtigen.
Mein Gasheizautomat bringt keine ausreichende Leistung.

Was ist zu tun?

Nach Umstellung des Gerätes von Erdgas auf Flüssiggas. Düsendruck muss neu eingestellt werden.

Nur vom Fachmann!!!
Wieviel Gas verbraucht das Gerät im Betrieb nur mit Zündflamme?
Wieviel Gas verbraucht das Gerät im Betrieb nur mit Zündflamme?
Welche Abstände zu brennbaren Gegenständen muß ich einhalten?
siehe Bedienungsanleitung. Oben 250mm, vorne 500 mm, rechts+ links je 200mm
Benötige ich eine Bodenplatte z.B. bei Parkettboden?
Keine Vorschrift. Wir empfehlen bei „sehr empfindlichen Böden“ Bodenplatte bis 300mm vor Gerät
Kann ich das Mauerrohr bei Außenwandgeräten verlängern?
Nein, nicht zulässig. Zu wenig Auftrieb für Abgase!
Wieviel Propan (Flaschengas) verbraucht das Gerät xy?
siehe Katalog Seite 29, Tabelle stündlicher Gasverbrauch [Entsprechende Tabelle abbilden]
Darf ich ein Außenwandgerät unter einem Fenster installieren?
Unsere Geräte sind NOX reduziert (Zertifikat in der Bedienungsanleitung) und dürfen unter Fenstern montiert werden. Nur die GAMAT Geräte erfüllen diese Bedingung nicht
Kann ich einen Abgaswächter nachträglich einbauen?
Nein, dies ist baulich leider nicht möglich.
Die Außenwand unseres Gebäudes wird mit Styropor gedämmt. Wie ist mit den Außenwandgeräten zu verfahren?
Es gibt auch Außenwanddämmplatten aus Glas- oder Steinwolle, diese sind im Bereich des Abgasstutzens zu verwenden.
Wie hoch ist der Verbrauch bei Teillast/Vollast?
Volllastverbrauch: Katalog Seite 29, Tabelle stündlicher Gasverbrauch. Teillast = 1/3 der Volllastleistung. [Entsprechende Tabelle abbilden]

 

Wasserführende Kaminöfen

Welche Rohranschlüsse werden benötigt?
  • Heizungsvorlauf DN20 (22 Cu)
  • Heizungsrücklauf DN 20 (22 Cu)
  • Trinkwasseranschluss Thermische Ablaufsicherung DN16 (18 Cu)
  • Abwasseranschluss Rücklauf Thermische Ablaufsicherung DN 16 (18 Cu)
  • Abwasseranschluss Abblaseleitung Sicherheitsventil DN20 (22 Cu)
Wozu dient die thermische Ablaufsicherung?
Wird zuviel geheizt, ohne dass eine entsprechende Wärmeabnahme stattfinden, so schaltet die Thermische Ablaufsicherung kurz vor dem Siedepunkt des Kesselwassers eine Notkühlung ein. Hierbei wird Wasser aus der Trinkwasserleitung durch eine im Kessel des Ofens integrierte Kühlschlange geführt. Das dabei erwärmte Trinkwasser wird ins Abwasser abgeführt. Die Thermische Ablaufsicherung ist für Feststoffheizgeräte vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Benötige ich besondere Voraussetzungen für den Schornstein?
Wasserführende Kaminöfen von ORANIER besitzen einen Abgaswärmetauscher und nutzen dabei die Restwärme der Rauchgase. Dies ist besonders effizient, zumal die eigentliche Verbrennung nicht durch eine Wassertasche ausgekühlt wird und daher chemisch besonders vollständig ablaufen kann. Durch den Abgaswärmetauscher wird ein geringfügig höherer „Kaminzug“ als bei konventionellen Kaminöfen benötigt. Im Zweifelsfall kann Ihnen Ihr Schornsteinfegermeister die entsprechende Eignung bestätigen.
Welche Stromanschlüsse werden benötigt?
  • 2-adrige Niederspannungsleitung zum Anschluss des ofenseitigen Temperaturfühlers.
  • Wird die Regelung in Ofennähe installiert, so sind Netzzuleitung und die benötigten Anschlussleitungen zu verlegen.
  • Wird keine Regelung in Ofennähe installiert, so empfiehlt sich ein elektronisches Thermometer (Elektronik Versand) in Ofennähe, welches den Ladezustand des Puffers anzeigt, um entsprechend mehr oder weniger Holz nachzulegen. Hierzu ist in der Regel eine weitere 2-adrige Niederspannungsleitung erforderlich.
Welche Regelung wird benötigt?
Im einfachsten Fall wird eine Temperaturdifferenzregelung benötigt, die dafür sorgt, dass die Pufferladepumpe in Betrieb gesetzt wird, sobald die Temperatur im Kessel des Ofens höher als die im Pufferspeicher ist.
Benötige ich einen Pufferspeicher?
Bei einer direkten Einspeisung in den Heizkörperkreislauf kann es zu sehr hohen Temperaturen an den Heizkörpern kommen. Thermostatventile der Heizkörper müssen ausgebaut werden, um in jedem Betriebszustand eine sichere Energieabnahme zu gewährleisten. Dies ist nach EnEV nicht zulässig. Nutzungsgradverluste bei konventionellem Betrieb sind neben dem mangelnden Heizkomfort zu erwarten.
Anlagen mit wasserführendem Kaminofen sind daher grundsätzlich mit einem Pufferspeicher auszuführen.

Wie groß muss der Pufferspeicher sein?
Für den Pufferspeicher rechnet man pro Kilowatt wasserseitiger Leistung etwa 100 bis 120 Liter Speicherinhalt.
Wie kombiniere ich einen wasserführenden Ofen mit einer bestehenden Gas- oder Ölheizung?
Um die kesselseitig vorhandene Regelung weiter zu benutzen, empfiehlt es sich den Pufferspeicher im Rücklauf der Heizkreise mit Hilfe eines Drei-Wege Umschaltventils einzubinden. Ist die Temperatur im Pufferspeicher höher als die Rücklauftemperatur aus den Heizkreisen, so schaltet das Drei-Wegeventil und warmes Pufferwasser wird der Heizung zugeführt.
Kann ich den wasserführenden Kaminofen mit einer Solaranlage kombinieren?
Die Kombination mit einer Solaranlage zur Heizungsunterstützung ist ideal, da diese bereits einen entsprechenden Pufferspeicher besitzt. Das Speichervolumen kann in der sonnenarmen Winterzeit vom wasserführenden Kaminofen genutzt werden.
Kann ich den wasserführenden Kaminofen mit einer Wärmepumpe kombinieren?
Wasserführende Kaminöfen eignen sich besonders gut zur Kombination mit Wärmepumpen, da bei Befeuerung im Winter genau dann zusätzliche Wärme bereitgestellt wird, wenn die Wärmepumpe den schlechtesten Wirkungsgrad besitzt. Von der Wärmepumpe benötigte Pufferspeichervolumina können für den wasserführenden Kaminofen mit genutzt werden.

 

Gaskaminöfen

Kann man die Fernbedienung progammieren? Nachtabsenkung?
ja, siehe Bedienungsanleitung
Benötige ich einen Schornstein für das Gerät?
ja, ein Außenwandanschluß ist leider nicht möglich.
Wieviel Propangas verbraucht der Ofen?
2,5 kg pro Stunde

 

Pelletöfen

Ich möchte einen Pelletofen und einen Scheitholzofen am gleichen Schornstein betreiben.

Ermessenssache des Schornsteinfegers. Hier greifen verschiedene Vorschriften, nicht eindeutig geregelt.

Ich möchte zwei Pelletöfen am gleichen Schornstein betreiben.

Garantiert zulässig, nur wenn Brenner elektrisch verriegelt, so dass nur 1 Ofen im Betrieb, z.B. über separates Thermostat am „potentialfreien Eingang“ des Pelletofens.

Ohne Verriegelung:
Ermessenssache des Schornsteinfegers. Hier greifen verschiedene Vorschriften, nicht eindeutig geregelt.

Kann ich den Pelletofen programmiere